• Name: Thorsten Röpke
  • Jahrgang 1960
  • Geburtsort: Tündern oder anders gesagt, zuhause
  • Familienstand: Ledig
  • Schule: Allgemeine Hochschulreife
  • Ausbildung: Industriekaufmann
  • Studium: Mathematik (abgebrochen)
  • Interessen: Data Warehousing, Wandern, Foto
  • Ehemaliges: Tauchen

Die letzten Jahre sind für mich etwas dumm gelaufen. Ich bin Anfang 2018 in den Vorruhestand gegangen. Ich war zu diesem Zeitpunkt über 40 Jahre in der Elektrizitätswirtschaft beschäftigt. Begonnen bei einem lokalen Elektrizitätsversorger (Elektrizitätswerk Wesertal GmbH) im Controlling, zuletzt bei E.ON in der IT. Die Schnauze hatte ich allerdings noch nicht voll, wollte noch ein paar Jahre als Freelancer weiter arbeiten – auch über den Renteneintritt hinaus.

Anfang Juli des Jahres hatte ich bei Belastung ein Brennen auf der Lunge, eigentlich nichts neues – trat in der winterlichen Kälte des Öfteren auf. Trotzdem zum Hausarzt, weil die Lunge nun im März untersucht worden war gings am nächsten Tag ins Krankenhaus, Kardioüberwachung. Drei Tage gelegen, Rückenschmerzen davon dann endlich Katheter. Ging schnell, Druckverband ums Handgelenk und Vorfreude aufs heimische Bett. Pustekuchen, ging am Dienstag der nächsten Woche nach Bad Rothenfelde, Bypassoperation. Die OP selber war nicht schlimm, sechs Bypässe zieren jetzt meine Pumpe. Am Montag darauf von Krankenhaus in die Reha verlegt und gleich die Gelegenheit genutzt, das Krankenhaus auf eine Currywurst Pommes zu verlassen. Anschiss vom Oberarzt kam postwendet. Warum ich da hier sage: Kurze Zeit später kaum die ersehnte Personalanforderung. Eigentlich kein Problem: Nächstes mal läufts besser. Dummerweise kam Corona, über mehr als 2 Jahre keine Einstellungen. Was angeboten wurde, waren nicht zu umgehende Ersatzeinstellungen für Spezialisten. Die Pandemie lieg langsam aus, ein Angebot kam, jemand erhob Einspruch. Grund für Einspruch behoben, freudig auf ein Referenzprojekt gewartet, da kam der Hammer: Die gesamte Funktion ist durch Umorganisation wegorganisiert. Dumm gelaufen. Allerdings ist das mit Data Warehousing wie mit Fahrradfahren: Hat man das Prinzip erst einmal begriffen, verlernt man es nicht. Wichtiger als der BW – Bastelkasten (incl. ABAP) und Hana ist die Datenbank des Erpels, wo die Daten herkommen und Kenntnisse über das Geschäft um Fragestellungen des Business besser verstehen zu können. Das kann man wohl unter dumm Gelaufen zusammenfassen.

Data Warehousing behalte ich dennoch als Nebenthema hier bei, auch wenn ich nicht mehr an einen Wiedereinstieg glaube. Hauptthema ist

Fotografie

Angefangen habe ich so um 1974 / 1975 mit Pocketkameras, 1977 kaufte ich mir die erste SLR, eine Praktica L mit einem 50 mm F2,8, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat das damals 219 DM gekosten. Eine Kamera, die jeden heutigen Influenzer in den Wahn treiben könnte:

  • ganz klassisch analog, mit Film wechseln
  • keine Serienbildfunktion, nach jeder Aufnahme musste der Film manuell transportiert und der Verschluss neu gespannt werden
  • kein Belichtungsmesser und infolge dessen keine Belichtungsautomatiken, keine Motivprogramme, kein Histogramm
  • kein Autofokus, Fokussieren nach Matscheibe und Schnittbildindikator oder schätzen der Entfernung
  • kein Bildstabilisator, weder optisch noch am Film
  • kein Zoomobjektiv, Bewegung war angesagt
  • kein FaceBook wo man die Gemeinschaft der Halb- und Unwissenden befragen kann, Ausprobieren war angesagt

Funktionierte aber dennoch.

Erste digitale Versuche stellte ich um 1997 / 98 mit einer Sony FD Mavica an. VGA-Auflösung, Speicherung auf Diskette, Zoom 40-400 mm

Gendern

Gendern ist hip, ich verzichte hier aber darauf (insbesondere auf das *innen), aus mehreren Gründen:

  1. Es ist eine rein formale Lösung, die nur Sinn macht, wenn man die Fähigkeit zur Kommunikation verloren hat und sich auf ein formales Shakehand zurückgezogen wird. Sprache ist ein permanenter Abstimmungsprozess in der Bevölkerung, bei der das Volk bestimmt, was und wie gesprochen wird. Heute wird anders gesprochen als vor 100 oder 200 Jahren, in 10 Jahren sieht das auch anders aus. Es wird in Norddeutschland auch anders gesprochen als im Süden des Landes. Ist halt so, ich muss bei einem Schwaben schon sehr genau hinhören, was er will. Es gibt keine Instanz die in Deutschland Sprache normiert, es gibt allerdings immer Jemanden, der sich an Entwicklungen aufgeilt, Früher waren es französische Lehnswörter, heute hauptsächlich Anglizismen. Lösungen für eine Ungleichbehandlung der Geschlechter sehen anders aus, Lösung der Egoprobleme selbstverliebter kleiner Mädchen trägt da relativ wenig zur deren Lösung bei.
  2. Es gibt da eine Story, spielt im 1984, in dieser versucht ein großer Bruder sein Zwangsgefolge über die Sprache gefügig zu machen. Manipuliert die Sprache um Mehrdeutigkeiten und damit Opposition zu vermeiden. Dieses ist anscheinend das Template fürs Gendern.
  3. Mich interessieren die Probleme anderer herzlich wenig. Schon gar nicht, wenn diese aus den USA importiert worden sind und hier kaum eine Grundlage haben. Ich muss meine eigenen Probleme lösen.
  4. You can’t be everybody’s Darling. Wenn du deinen eigene Weg gehen wills, geh ihn – erwarte aber nicht das alle Beifall klatschen.

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