Vita

  • Name: Thorsten Röpke
  • Jahrgang 1960
  • Geburtsort: Tündern oder anders gesagt, zuhause
  • Familienstand: Ledig
  • Schule: Allgemeine Hochschulreife
  • Ausbildung: Industriekaufmann
  • Studium: Mathematik (abgebrochen)
  • Interessen: Data Warehousing, Wandern, Foto
  • Ehemaliges: Tauchen

Das Leben ist ein Projekt, es beginnt mit der Geburt, es endet mit dem Tod. Nur wer sich dieses eingesteht, fängt an zu Leben. Projekte sind immer in eine Umwelt, eine Umgebung eingebettet, Projekte sind immer etwas, das durch den Projektleiter gesteuert und überwacht wird. Und der Projektleiter sollte man selbst sein. Es gibt immer Risiken, es kann immer zu Rückschlägen kommen – das gehört dazu.

You can’t be everybody’s Darling

Sorry, ich kann es nicht jedem Recht machen, ich versuche es erst gar nicht. Auch nicht denen, die versuchen, mit ihrem Empörchen im Internet einen Sturm der Scheiße zu entfachen, weil nur ihr Anliegen und ihre Sichtweise ihrem gequälten Seelchen Recht gibt. Nein, es interessiert mich herzlich wenig, das deiner Meinung nach am anderen Ende der Welt die Bevölkerung beleidigt in der Ecke hockt, weil ich kurzen Haare nicht zu Rasta – Locken verfilzt habe. Oder weil es mich kaum interessiert, was die amerikanischen Einwanderer bei der Vernichtung der ursprünglichen Bevölkerung angestellt haben. Das sollen die Indigenen dort drüben mit den derzeit Dominierenden abmachen. Daran ändert auch keine Scheindebatte über den Phantasieapachen Winnetou, weil wg. mangelnder Quote die Filme nicht mehr Lizensiert werden sollen. Wir haben hier unsere eigene Geschichte, und die verlief nun wirklich lange in der braunen Scheiße.

Fotografie

Angefangen habe ich so um 1974 / 1975 mit Pocketkameras, 1977 kaufte ich mir die erste SLR, eine Praktica L mit einem 50 mm F2,8, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat das damals 219 DM gekosten. Eine Kamera, die jeden heutigen Influenzer in den Wahn treiben könnte:

  • ganz klassisch analog, mit Film wechseln
  • keine Serienbildfunktion, nach jeder Aufnahme musste der Film manuell transportiert und der Verschluss neu gespannt werden
  • kein Belichtungsmesser und infolge dessen keine Belichtungsautomatiken, keine Motivprogramme, kein Histogramm
  • kein Autofokus, Fokussieren nach Matscheibe und Schnittbildindikator oder schätzen der Entfernung
  • kein Bildstabilisator, weder optisch noch am Film
  • kein Zoomobjektiv, Bewegung war angesagt
  • kein FaceBook wo man die Gemeinschaft der Halb- und Unwissenden befragen kann, Ausprobieren war angesagt
  • dafür aber mit dem Quasistandard M42 Schraubgewinde

Funktionierte aber dennoch.

Später kam noch ein 135mm F2,8 Tele, ein 28mm F2,8 Superweitwinkel (ja das war das damals) und ein Handbelichtungsmesser hinzu.

Erste digitale Versuche stellte ich um 1997 / 98 mit einer Sony FD Mavica an. VGA-Auflösung, Speicherung auf Diskette, Zoom 40-400 mm. Danach kam in schneller Folge zunächst eine Canon Powershot G1 mit 3MPix die schnell ersetzt wurde durch eine Minolta Dimage 7 und eine Dimage 7 HI. Mit ihren 5 MPix und einigen anderen Features wären diese Kameras eine echte Alternative zu der klassischen Fotografie, wären sie nicht fürchterliche Batteriefresser gewesen. Nach etwa 60 Aufnahmen war ein frischer Batteriesatz soweit leergefressen, dass er nicht mehr in der Kamera verwendet werden konnte. Akkus waren wegen ihrer niedrigen Spannung nicht verwendbar.

Der fast vollständige Wechsel hin zur Digitalfotografie kam 2004 mit einer Canon EOS 20D. 8 MPix, Wechselobjektive wie im bisher dagewesenen System. Kaum Probleme mit dem Wechsel.

Erfahrung

Ich berufe mich nicht auf fast 50 Jahre Erfahrung mit der Fotografie. Erfahrung ist einerseits etwas, dass die Arbeit erleichtert. Nicht aufgepasst und man landet auf Wegen, die immer weiter ausgetrampelt werden.

Aufnahmebereiche

Peoplefotografie

Adelka (SZ, 2020)

Ich beschäftige mich professionell mit Peoplefotografie, das geht aus meiner Sicht nicht anders. Das fängt damit an, dass zwischen Fotografen und der fotografierten Person ein Vertrauensverhältnis bestehen muss, es gibt bei einem Shooting ein klar umrissenes Ziel, das erreicht werden soll und das besteht aus Fotos und nichts anderen – Punkt.

Was das Ziel eines Shootings angeht bin ich relativ offen, sofern es einigen Regeln entspricht:

  • Volljährig- und Geschäftsfähigkeit aller Beteiligten.
  • Ich muss kommunizieren können und ich muss sicher sein, dass das Gesagte auch verstanden wird.
  • Es darf gesetzlich nicht verboten sein.
  • Ich gehe keine unnötigen und schon gar keine unkalkulierbaren Risiken ein, irgendwelche Versicherungen das dem nicht so ist interessieren mich nicht.
  • Ich kann Rauschgifte sonderlich nicht ab, dazu gehört auch Alkohol. Ich kann jeden verzichten, der auf irgendeine Art zugedröhnt ist.

Energie

Ich habe über 40 Jahre in der Elektrizitätsbranche gearbeitet, das lässt nicht los.

Weserbergland

Man kann mich durchaus als Fan von Thomas Heaton bezeichnen. Er bringt eine eher konservative Landschaftsfotografie gut rüber. Aber er lebt und wirkt in Groß Britannien, überwiegend in Schottland. Da ist die Topologie anders, da ist sowohl die Fauna als auch die Flora anders als in meinem Umfeld in Norddeutschland, insbesondere im Weserbergland.

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