Monochromie

Monochromie


Monochrom wird in der Fotografie oft oder auch überwiegend mit Graustufenbildern oder Schwarzweiß gleichgesetzt.

Was ich an der Mathematik ist ihre Eindeutigkeit. Eine Aussage ist entweder Wahr, Falsch oder der Wahrheitsgehalt steht noch aus. Den großen Kontrast dazu bilden die Kunstwissenschaften, in der Beziehung Eindeutigkeit eigentlich die Antipode zur Mathematik.

Begriff

Der Begriff „Monochrom“ leitet sich vom altgriechischen μὀνος, monos = „einzig“ und χρῶμα, chroma = „Farbe“ ab. Bedeutet also, bezogen auf ein Bild / Foto das dieses nur aus einer einzigen Farbe aufgebaut ist.

Was gehört zur monochromen Fotografie?

Schwarzweißaufnahmen

Reine Schwarzweißaufnahmen (Graustufen) werden in der Fotografie häufig mit monochromen Aufnahmen gleichgesetzt. Ob sie im Sinne der Definition von Einfarbigkeit dazu gehören, weiß ich nicht. Die Zugehörigkeit ist direkt davon Abhängig, was unter Farbe verstanden wird. Auf der einen Seite sind Scharz und Weiß in der Kunstmalerei Farben, die aus der Tube kommen. Schwieriger wird es, Farbe mit der Trichromatiziät in einklang zu bringen.

Getönte Schwarzweißaufnahmen

Farbdominanz

Flächenmonochromie


Eigenschaften als Stilmittel

  • Einfarbigkeit
  • Minimalismus, durch die Reduktion auf eine Farbe als Stilmittel, fehlen von Kontrasten
  • Abstraktion
  • Emotionale Wirkung, die Farbwahrnehmung ist stark mit Emotionen verknüpft.


Quellen

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