
Kurzfassung Lebenslauf
| Name | Thorsten Röpke |
| Jahrgang | 1960 |
| Beruf | aktuell Rentner |
| Wohnort | Hameln, genauer gesagt Tündern |
| Schule / Studium | Lange her |
| Sprachen | Falls Augen und Gehör mitspielen: Deutsch, Englisch und formal auch Latein (LK, großes Latinum) |
| Hobbies | Mathematik, Physik, Fotografie, Wandern |
| Probleme | Viele |
| Vorbilder | Rennen niemanden hinterher, sehe mir aber sehr genau an, wie Andere etwas gelöst haben |
Zu meiner Seite

Dieser Blog dient in erster Linie dazu, mir eine qualifizierte Meinung zu verschaffen. Das ist selbst zu Zeiten „Sozialer Medien“ noch möglich. Ich gehöre zu dem eher seltenen Personenkreis, die eigentlich keine vorgefasste Meinung zu jedem Thema, zu jedem Vorfall, zu jeder Person haben. Habe ich eine Meinung, ist das immer eine Arbeitshypothese, die durch neue Erkenntnisse, nicht durch die Absonderungen im Internet, sich durchaus ändern kann. Die Natur ist nun eben einmal eine schwierige Braut: Sie lebt nach ihren eigenen Regeln, sie diskutiert nicht, sie lässt keine Diskussionen zu, sie verhält sich nicht nach Abstimmungen.
Ich habe drei Schwerpunkthemen, die ich aber nicht trennen möchte: Elektrizitätswirtschaft, hier habe ich über 40 Jahre gearbeitet. Die ersten zwei Jahrzehnte im Controlling mit Schwerpunkt Betriebsabrechnung / Strompreisantrag später auch Profit Center. Nach einer kurzen, aber turbulenten Zeit im Vertrieb (Einführung SAP IS-U, heute SAP Utilities) habe ich die restlichen Jahrzehnte in der IT verbracht, Qualifikationsmerkmal Entwicklerschüssel. Zunächst Support SAP FI / CO und BW.
Mit dem Thema Data Warehousing beschäftige ich mich beruflich aus der Sicht des Supporters und Entwicklers seit der Version 1.2B, die ich allerdings nie in einer lauffähigen Umgebung erlebt hatte. Soweit ich es noch in den Tiefen meiner Erinnerung habe, ging es richtig los mit Version 2.4 mit Daten aus dem Bereich FI / CO / PM (heute EAM) und IS-U. An den Versionen bis SAP BW 7.5 habe ich gearbeitet, wobei für ein System noch ein Accelerator hinzukam. Meine Kenntnisse im Bereich SAP BW/4HANA sind angelesen. Ich habe hier leider das Problem, das ich Aussagen nicht am System überprüfen kann. Mich interessiert dieses Thema, zumal sich ganz weit am Horizont für SAP etwas abzeichnet, was ich in meiner Eigenschaft als etwas abseitsstehender Rentner einmal als Virtualisierung des Data Warehouses bezeichnen möchte, weg von einem physisch vorhandenen aber kopierten Datenbestandes hin zu einem direkten Zugriff auf die transaktionalen Daten der Quellmaschinen. Das gibt für einen alten Rentner durchaus Sinn, werden doch Zeitverzögerungen durch die Kopie der Daten aus der Quelle in das BW vermieden.
Die Elektrizitätswirtschaft muss ich sowohl wegen der Betrachtung des Data Warehouses, als auch wegen der politischen Relevanz mit einbeziehen. In den BW-Systemen, die ich mit Betreut habe, ging es um strukturierte, branchenspezifische Fragestellungen. Fragen nach Kaufverhalten, wie im Einzelhandel üblich, spielten keine Rolle. Weitere Gründe mich mit der Branche intensiver auseinander zu setzen liegen in der (technischen) Relevanz und dem Geschwurbele in den „Sozialen Medien“. Viele, von emotionalisierten Meinungsinhabern, aufgestellten Aussagen erzeugen bei mir mehr als Bauchschmerzen.
Meine erste Fotokamera habe ich mir von meinem ersten Geld als Auszubildender gekauft. Eine Praktika L, damals hochmodern, ohne Autofokus, ohne Belichtungsautomatiken, ohne Bildstabilisierung aber mit einem Lamellenverschluss aus Metall. Die verwendete Kameratechnik folgt praktisch über die gesamte Zeit der Entwicklung der Technologie. Viele Probleme durch neue Technologien, die derzeit z. B. bei der Einführung der Elektromobilität vorkommen, sind dort auch zu beobachten gewesen. Der eigentliche Grund dafür, das ich die Fotografie mit in den Blog aufnehmen will, ist die Tatsache, dass die Grundlage für die Gestaltung eines Fotos die gleiche ist, wie die für einen Report. Es ist die Erfassung des Gesehenen durch die Wahrnehmung des Betrachters.
Eine Anmerkung: Ich habe hier meinen eigenen Weg zum Blog. Ich bin nicht gezwungen, bei Temperaturen über 30° C vor dem Rechner zu sitzen. Ich muss für viele Prozesse erst viel Nachlesen, da ich kein System habe, wo ich nachsehen kann. Ich muss die entsprechenden Grafiken / Fotos erstellen. Ich muss die Texte durchdenken, Fakten verifizieren und im Kopf einsortieren. Das kann dauern, manchmal stelle ich deshalb nur halbfertige Notizen ein, mehr eine Erinnerung für mich als für den Betrachter bestimmt.