Das Netz der öffentlichen Elektrizitätsversorgung ist hierarchisch aufgebaut:

  • Höchstspannung (Üblich 220 kV, 380 kV)
  • Hochspannung (üblich 60 kV, 110 kV)
  • Mittelspannung (6 kV, 10 kV, 20 kV, 30 kV)
  • Niederspannung (1 kV)

Über das öffentliche Netz wird Elektrizität zum einen

  • überregional Weitergeleitet (Übertragungsnetz, 380 kV und Teile 220 kV)
  • in der Region bis zum Endverbraucher (Verteilungsnetz, 1 kV bis Teilen 220 kV) verteilt

Die Spannung zwischen den Spannungsstufen wird über

  • Umspannwerke (Mittel- bis Höchstspannung) oder
  • Umspannstellen (Mittel auf Niederspannung)

realisiert, wobei Umspannwerke steuerbar sind, während Umspannstellen ohne Steuerung gefahren werden.

Verwendet wird überwiegend dreiphasier Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hz. Gleichstrom kommt nur als HGÜ zur Anwendung. Die Vereinheitlichung ermöglicht es dem Anlagenbau einheitliche Komponenten für das Netz kostengünstig bereit zu stellen.



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