Regelzone

Continental Europe Synchronous Area

Continental Europe Synchronous Area (Früher UCTE grid)

Netzfrequenzhaltung

Fährt ein Auto mit Verbrennungsmotor bergauf, wird mehr Kraft benötigt. Sofern nicht mehr Gas gegeben wird, verringert sich die Drehzahl. Über die Kuppe hinweg geht es abwärts, die Schwerkraft zieht es nach unten, die Drehzahl steigt, sofern nicht das Gas zurückgenommen wird. Im Netz ist es ähnlich, werden Verbraucher zugeschaltet, muss mehr Strom erzeugt werden, werden Geräte abgeschaltet, dreht der Generator schneller, weil der Widerstand fehlt.

Hauptgründe für die Frequenzhaltung

  1. Im Netz werden die benötigten Strommengen in ihrer zeitlichen Abhängigkeit abgeschätzt. Normalerweise gibt es immer eine Differenz zu dem tatsächlich benötigten Strommengen (Mehr-/Mindermengen) die ausgeglichen werden müssen.
  2. Der Transport von Elektrizität ist mit Verlusten (Kapazitiv, Induktiv) behaftet.
  3. Einspeisung volatiler Stromquellen

Momentanreserve

Primärreglung

im Elektrizitätsbereich die automatische frequenzstabilisierend wirkende Wirkleistungsregelung (EnWG §3 29e)

Sekundärreglung

im Elektrizitätsbereich die automatische Wirkleistungsregelung, um die Netzfrequenz auf ihren Nennwert
zu regeln und um den Leistungsaustausch zwischen Regelzonen vom Ist-Leistungsaustausch auf den
Soll-Leistungsaustausch zu regeln (EnWG §3 30b)

Minutenreserve (Tertiärreglung)

m Elektrizitätsbereich die Regelleistung, mit deren Einsatz eine ausreichende Sekundärregelreserve
innerhalb von 15 Minuten wiederhergestellt werden kann (EnWG §326e)


Quellen

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