
Der Autofahrer mit seinem Verbrenner ist das Kronjuwel des Konsumenten. Willig im Verbrauch, unkritisch dem eigenen Verhalten gegenüber, gläubig der gemachten öffentlichen Meinung in den „Sozialen Medien“.
Er lieb die seine Freiheit, mit 100 durch die Stadt, 300 auf der Autobahn. Kann sich aber bestenfalls einen Schrottreifen Panda erlauben. Reißt jeden Tag mit seinem Gespann tausende von Kilometern am Tag ab, der Wagen steht aber eigentlich nur auf der Straße vorm Haus. Sein Lieblingssong, natürlich von Helene F: „Hirnlos auf der Autobahn“. Die Reichweite ist irrelevant, zum Vergnügen der Mineralölindustrie nachschütten und weiter. Keine Rückkopplung zum Verbrauch, da kann er beruhigt mit dem Finger auf die Fahrer von Elektrofahrzeugen zeigen, bei denen der Verbrauch transparent ist. Braucht ein SUV oder besser einen Pickup, er fährt ja alle 5 Jahre vielleicht mit dem Wohnanhänger in den Urlaub. Hält den Verbrennungsmotor für unkaputtbar, weil die Kiste den ganzen Tag irgendwo herumsteht und nicht genutzt wird. Er hat einen vorgegebenen Feind, die Grünen. Die haben ja auch aus der Opposition heraus den Ausstieg aus der Atomkraft geschafft, dem Lustobjekt des Stolzies. Behaupten die doch, das bei hoher Geschwindigkeit der Spritverbrauch steigt. Belegen das dann auch noch mit Studien, die nur gefälscht sein können, weil nicht darinsteht, was er gerne hören möchte. Irgendwann fangen die auch noch an und behaupten Jesus sei kein wohlgeborenes, blauäugiges, blondes und deutsches Bübchen christlichen Glaubens sondern ein dunkelhaariger, braunäugiger paläsinensischer Jude, in einem Dreckigen Stall geboren. Er hat Antworten auf nicht existierende Fragestellungen. Es steht doch im Internet.
Sorry, bei der Diskussion um die Elektromobilität fühle ich mich einfach nur noch verarscht, von dem Blödsinn, der Stichwort getriggert von den Gläubigen abgesondert wird. Unbewiesenenes, Irrelevantes, offensichtlicher Blödsinn, Argumentation auf alternativen Kindergartenniveau.
Ich gehöre nicht zu den Leuten, die ihre Quellen danach wählen, ob sie das hergeben, was sie hören möchten. Ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die Vorgekautes Wiederkäuen. Es gibt immer Abhängigkeiten, Induktionen, Abläufe, die herangezogen werden können. Es gibt allgemein anerkannte Naturgesetze. Grade in technischen Fragestellungen gibt die Technik mit ihrem Aufbau, ihren Abläufen sehr viele Anhaltspunkte für eine Beurteilung. Egal was andere da Vorschwärmen oder Verachten. Technische Geräte haben ihre Eigenschaften, die können sich im Anwendungsfall als positiv oder negativ erweisen. Sorry, aber Technik ist nichts zum Verlieben! Ich sehe die Elektromobilität auch nicht als den einzig selig machenden Weg an. Efahrzeuge lösen nicht die Problematiken des Massenverkehrs. Auch wenn das Konzept Vorteile verspricht, bedeutet das nicht, dass auch die technische Realisierung immer eine technologische Glanzleistung ist.