Ich bin Jahrgang 1960, seit 2018 offiziell im Vorruhestand.

Familienstand: Ledig, eine zugelaufene Tochter

Letzter Schulabschluss: Allgemeine Hochschulreife (lang ist her)

Studium: Mathematik (kein Abschluss)

Sprachen: Deutsch, Englisch, Latein

Hobbies: Astronomie, Mathematik, Fotografie, Wandern, Fahrrad fahren.

Zimperlein: Diabetes (gehört irgendwie mittlerweile zum Leben), harter Bandscheibenvorfall (nervt gelegentlich) und mir fehlt die Milz (darf nicht mehr in Malariagebiete), Übergewicht (berufsbedingt, sollte Sitzen und Essen reduzieren), Graue Haare im Bart (der war mal teilweise Rot)

Überstandene Erkrankungen: Chronischer Morbus Werlhof (verschwand nach 8 Jahren, wie er gekommen ist)


Leitlinien

You can’t be everybody’s darling

Eigentlich nur eine Phrase, die aber im Kern dafür steht das man es nicht jedem Recht machen kann, Opportunismus in eine Sackgasse führt.

Probleme sind Hürden, die genommen werden müssen

Das stammt vom bekanntesten britischen Südpolversager der Geschichte: Ernest Shackleton. Es wird immer irgendwo Probleme geben. Ärger gehört dazu. Das sollte von vorn herein akzeptiert werden, macht das Leben leichter.

Du kannst aufstehen, solange gezählt wird

Beim Boxen kann jeder kann auf die Bretter geschickt werden. Das ist nicht das Aus, nicht das Ende des Kampfes. Vorbei ist es erst, wenn ausgezählt worden ist, das gibt Zeit sich zu erholen und neue Kräfte zu sammeln.

Die Welt ändert sich, ob du es willst oder nicht

Die Welt ändert sich mit jeder Stunde, mit jeder Minute, mit jeder Sekunde. Die Vergangenheit hat eine Eigenschaft: Sie ist vergangen. Erinnerungen an 1980 mögen angenehm sein, das ist aber Jahrzehnte her. Warum Stress damit haben, dass die einzige Konstante der Wechsel ist?

Schuld sind nicht die anderen

Intelligente Menschen suchen eine Lösung, Dumme einen Schuldigen.


Tauchen

Ich habe jahrelang als Sporttaucher die Gewässer unsicher gemacht. Gehe ich meine alten Logbücher durch, habe ich die meisten Tauchgänge in den hiesigen Kiesteichen durchgeführt. Ist auch verständlich, nach Feierabend lag im Sommer immer noch ein oder zwei Tauchgänge drin. In mehreren Gewässern ruhte die Kiesgewinnung schon seit Jahren und es hatten sich richtige Kleinode entwickelt. Aus der Erinnerung heraus würde ich sagen, das ich meine 3 schönsten Tauchgänge in Kiesteichen durchgeführt habe.

Interessant waren auch Tauchgänge in aktiven Kiesteichen, unter anderen um verloren gegangene Baggerschaufeln zu lokalisieren und zu markieren. Sicht fast Null, Orientierung nach Gefühl und dann plötzlich über Grund glasklares Wasser. Das richtige für die Nerven.

Darüber hinaus habe ich oft im Roten Meer, in der Karibik, in den Niederlanden und im Kleinen Belt getaucht.

Den ersten Rückschlag hierbei gab es mit dem Auftreten meines Diabetes. Wie ich dazu gekommen bin, kann ich bis heute nicht vollständig nachvollziehen. Ich hatte in dieser Zeit mindestens zweimal Training und war mehrere Male unter Wasser. Es gibt den Verdacht, dass hierbei Schlafapnoe eine starke Rolle gespielt haben. Ich habe damals meine Übungsleiter- und Tauchlehrerlizenzen zurückgegeben.

Das endgültige Ende für den Tauchsport kam mit den Bypässen, seitdem herrscht absolutes Tauchverbot. Gasblasen vertragen sich nicht gut in den Bypässen.


Fotografie

Ich bezeichne mich nicht als einen professionellen Fotografen, nicht einmal als einen ambitionierten. Ich fotografiere seit etwa 1973, seit 1977 mit Spiegelreflexkameras. Erste digitale Erfahrungen kamen 1998 mit einer Sony Mavica, die hatte aber nur VGA-Auflösung und war keine Alternative zur klassischen Fotografie. Das änderte sich Anfang des Jahrtausends, bei mir zunächst mit einer Canon Powershot G1 mit 3 MPix und kurz darauf mit einer Minolta DiMage 7 mit 5 MPix. Hätte die Kamera nicht einen exorbitanten Stromverbrauch gehabt, sie hätte bereits eine echte Gefahr für den klassischen Film sein können. Sie hatte bereits einen EVF, der klappbar war und einen Einblick von oben ermöglichte. Seit 2005 Fotografiere ich fast ausschließlich digital.

Ich will das Thema Technik nicht stärker in den Fokus nehmen. Ich bin gewohnt Technik und andere Strukturen als das das zu betrachten was sie sind: Technik und andere Strukturen. Technik ist zwar Lieblingsthema des Amateurs, interessiert mich aber nicht wirklich. Was mich an der Fotografie interessiert ist zum einen ihre Funktion als Kommunikation, im Kontext der Wahrnehmung, zum anderen der Weg, auf dem Fotos entstehen, also Aufnahmetechniken.


Aufrufe: 8

Close Menu
error: Alert: Content is protected !!