Kies und Sand, das sind Gesteine mit einer unterschiedlichen Korngröße. Vor tausenden von Jahren entlang der Weser abgelagert. Benötigt werden sie überwiegende als Zuschlagsstoff von Beton oder zum Verfüllen in der Bauindustrie, aber auch zur Bodenverbesserung in der Landwirtschaft oder in den Sandkästen der Spielplätze. Einer der Rohstoffe, auf der unsere Zivilisation mit ihren DIJ-Wohnhöhlen basiert.

Abbaugebiete um Tündern

Um den Ort herum gibt es zwei Kiesabbaugebiete, eines nördlich vom Ort zwischen Tündern und Hameln, östlich begrenzt von der JVA Hameln, westlich von der Weser. Das zweite liegt etwas abgelegen in Richtung Hastenbeck jenseits der L424.

Probleme und Lösungen

Ein Problem ist schon im Vorfeld der Auskiesung gelöst worden: LKW-Durchgangsverkehr durch den Ort. Und zwar bereits in der Zeit, in der ich für einige Monate als Nachrücker im Ortsrat gesessen habe. Die Lösung ist eigentlich einfach und Basiert auf der Straßenverkehrsordnung: Fahrzeuge, die aus dem Ort in Richtung Hameln fahren, dürfen nicht auf das Gelände des Kieswerks abbiegen. Umgekehrt dürfen Fahrzeuge, die vom Kieswerk kommen, nicht in Richtung Tündern abbiegen. Einfach, effizient, billig und wird auch überwiegend eingehalten.

Böschungen von Kiesteichen rutschen gelegentlich ab, das ist nichts neues und absolut unerwartetes. Ursache liegt meist darin, dass die Betreiber der Grube den maximal Möglichen Böschungswinkel ausnutzen um mehr Kies fördern zu können. Zum einen ist Sand ein Naturprodukt und nicht zwangsläufig mit homogenen Eigenschaften versehen, zum anderen erodieren die Böschungen, z. B. durch Wasserfluss oder Wellenwirkung und werden mit der Zeit instabil. Instabile Hänge waren schon zu meiner Zeit als Taucher eine Problematik bei Besprechungen mit den Grubenbetreibern. Problematisch wird dieses allerdings, wenn der Mindestabstand zwischen Kiesteich und Ortsrand unterschritten wird.

Nachnutzung


Impressionen


Quellen


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