Figur-Grund-Beziehung

Wichtigste Einsicht der Gestaltungstheorie liegt in der Unterscheidung zwischen Figur und Grund.

Bestimmende Faktoren für die Unterscheidung zwischen Figur und Grund (nach Weber, Sehen, Gestalten und Fotografieren):

  1. Die Figur muss sich vom Grund abheben.
  2. Die kleinere Fläche wird meist als Figur, die größere eher als Grund gesehen.
  3. Figur und Grund können nicht gleichzeitig wahrgenommen werden.
  4. Vor allem dicht beieinanderliegende, sich ähnelnde visuelle Elemente werden zu einer Figur zusammengefasst.
  5. Symmetrische und geschlossene Formen werden bevorzugt als Figur wahrgenommen.

Gesetz der ungraden Zahl

Der Mensch nimmt Arrangement mit drei, fünf oder sieben Elementen als harmonischer wahr als die aus zwei, vier oder sechs.

Ungrade Zahlen sind ansprechender als grade.

Gilt nicht nur für die Anzahl der Objekte in einem Bild, sondern auch für Formen in denen sie angeordnet sind. Dreieck ist interessanter als ein Quadrat.

Drittelregel

Arrangement im Motivbereich

Wahrscheinlich gibt es ein symmetrisches Framing, weil sich auf jeder Seite des mittleren Objekts gleich viele Objekte befinden.

Quellen


Gesetz der Ähnlichkeit

Dinge, die ähnlich sind, werden von unserer Wahrnehmung gruppiert, also als zusammengehörig aufgefasst. Umgekehrt werden Dinge, die sich in wichtigen Merkmalen unterscheiden, als voneinander getrennt oder unabhängig wahrgenommen.

kommdesign.de

Gesetz der Nähe

Dinge, die räumlich nahe beieinander liegen, werden von unserer Wahrnehmung gruppiert, also als zusammenhängend aufgefasst. Dinge die weit voneinander entfernt liegen, werden als getrennt oder unabhängig wahrgenommen.

kommdesign.de

Gesetz der Geschlossenheit

Dinge, mit geschlossenem Umriss oder Elemente, die von einer Linie umfasst sind, werden von unserer Wahrnehmung gruppiert, also als zusammengehörig aufgefasst. Dinge die durch Linien getrennt sind, wirken nicht zusammengehörig.

Kommdesign.de

Gesetz der guten Fortsetzung

Dinge, die auf einer durchgängigen Linie oder Kurve angeordnet sind, werden von unserer Wahrnehmung gruppiert, also als zusammengehörig aufgefasst.

kommdesign.de

Gesetz der Einfachheit

Unsere Wahrnehmung sieht Dinge so, dass sie einfach erscheinen und leicht zu beschreiben sind

kommdesign.de

Gesetz von der einfachen Gestalt / Prägnanz

Unser Bewusstsein kann sich immer nur auf eine von mehreren Wahrnehmungsalternativen einstellen. Deshalb sind wir nicht dazu in der Lage, Sinneseindrücke gleichzeitig in verschiedenen Bedeutungen zu sehen.

kommdesign.de

Aufrufe: 6

Schreibe einen Kommentar

Close Menu
error: Alert: Content is protected !!